Morgenroutine
Kraft

So wird aus Morgenfrust Morgenlust!

wie wir positiv in den Tag starten

Zwischen Duschen, Pausenbrotschmieren und einem ersten Schluck Kaffee bleibt morgens meistens keine Sekunde zum Durchatmen – und alle sind froh, wenn sie halbwegs pünktlich das Haus verlassen. Doch keine Angst, das lässt sich ändern! Hier kommen unsere Tipps für einen besseren Start in den Tag!

1. Planen statt hetzen

Eigentlich ist es ganz einfach: Unsere Stimmung am Morgen bestimmt unsere Einstellung zu all den Aufgaben, die in den nächsten Stunden auf uns warten. Deshalb ist es besonders wichtig, sich morgens nicht gleich stressen zu lassen. Vor allem Müttern und Vätern fällt das oft schwer, denn sie müssen gleich an mehrere Personen denken: sich selbst und die Familie.

So vermeidet ihr unnötige Hektik am Morgen:
Bereitet so viel wie möglich schon am Vorabend vor. Ihr könnt zum Beispiel...

  • ...den Schulranzen packen
  • ...den Frühstückstisch decken
  • ...die Klamotten für alle rauslegen
  • ...Obst und Gemüse klein schneiden und über Nacht im Kühlschrank lagern

2. Wasser statt Kaffee

Wenn wir schlafen, erholen sich Körper und Seele. Klar, dass wir auch beide erst mal wieder wecken müssen, bevor wir richtig aktiv werden können. Insgesamt einen halben Liter Wasser verbraucht unser Organismus während der Nachtruhe. Diese Flüssigkeit benötigt er für Regenerationsprozesse.

Unser Tipp:Kaffee entzieht dem Körper zusätzliches Wasser. Deshalb besser morgens ein großes Glas stilles Wasser trinken und zwar in kleinen Schlucken. Das beruhigt den Parasympathikus – das System, das im Körper für Ruhe und Entspannung zuständig ist. Für die Kinder einfach einen Schluck Saft dazu geben, damit auch sie auf den Geschmack kommen.

3. Power-Frühstück statt Toastbrot

Mit einem ausgewogenen Frühstück bekommt unser Körper die Energie serviert, die er morgens braucht. Porridge, Haferflocken oder anderes Granola – getoppt mit frischen Beeren – schmecken nicht nur gut, sondern trumpfen auch mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und bioaktiven sekundären Pflanzenstoffen, wie z. B. Anthocyanen auf.

So frühstückt ihr entspannt:

  1. Für das Frühstück immer genug Zeit einplanen
  2. Langsam und bewusst essen, denn das macht viel mehr Freude und sättigt nachhaltiger als ein schnell verschlungenes Mahl
  3. Für die Kleinen auf einen gesunden Mix aus Obst, Gemüse und Ballaststoffe achten
  4. Reste für die Schulpause einpacken

4. Gute Laune statt miese Stimmung

Ausreichend Schlaf ist wichtig, um morgens fit und munter in den Tag starten zu können. Denn während wir schlafen können alle Eindrücke, die wir tagsüber gesammelt haben, verarbeitet werden. Im Durchschnitt brauchen wir sechs bis acht Stunden Schlaf pro Nacht, um wieder fit für den Alltag zu sein.

Unser Tipp: Ihr kommt morgens schwer in den Gang? Dann lasst im Bad eure Lieblingsmusik laufen! So ein kleines Tänzchen während des Zähneputzens macht nicht nur munter, sondern bringt auch gleich den Körper in Bewegung. Und das Beste: Tanzen macht Groß und Klein Spaß!

5. Dankbarkeit statt Rushhour

Das A und O einer positiven Einstellung ist die Selbstfürsorge. Sie dient als Stellschraube für ein glückliches und entspanntes Leben und ist gerade für Eltern essentiell. Wer sich direkt beim Aufwachen bewusst macht, was am gestrigen Tag schön war, steht schon mit einem Lächeln auf den Lippen auf.

So lacht ihr dem Tag entgegen:

  1. In einem Dankbarkeitstagebuch lassen sich schöne Erlebnisse des Tages festhalten. Das dauert nur fünf Minuten, kann am Morgen aber zu einem positiven Start in den Tag verhelfen.
  2. Alternativ könnt ihr beim gemeinsamen Abendessen auch alle von den schönsten Erlebnissen des Tages berichten. Ihr werdet staunen, für was sich die Kleinen alles begeistern können!

Ihr seht: Schon ein paar kleine Veränderungen können euch helfen, morgens nicht in die Stressfalle zu tappen und Morgenfrust in Morgenlust zu verwandeln!

Über die Autorinnen

Dr. Laura Headley

Dr. Laura Headley ist Ernährungswissenschaftlerin bei der Evonik Nutrition & Care GmbH mit Sitz in Darmstadt. Laura ist seit über 15 Jahren Ernährungswissenschaftlerin. Laura begann ihre Karriere als klinische Ernährungsberaterin im NHS (UK) und promovierte an der Universität von Surrey, Guildford, UK, im Bereich der menschlichen Ernährung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Fabienne Leonard

Fabiennes Herz schlägt für gute Geschichten. Ihr Antrieb ist die Leidenschaft, mit Worten Bilder zu kreieren. Auch in ihrer Freizeit beschäftigt sie sich gerne kreativ – man findet sie meistens zwischen Kochtöpfen und Pflanzen, lesend am Meer oder bastelnd im Kinderzimmer. Sonntags bringt sie immer beerenstarke Pancakes auf den Frühstückstisch, die in ihrer kleinen Familie geliebte Tradition sind.